Hallo liebe CSC- und GSC-Familie,
es war das erwartete „Familientreffen“, unser liebgewonnener „Zweier“, es war fröhlich, organisatorische Unebenheiten wurden weggelächelt oder auch weggetrunken, es war wie immer. Schön. Nein es war nicht wie immer, den so mancher hatte ein Gefühl, wie von oben beobachtet zu werden. Das Herz einer der Legenden unserer Vergleichskämpfe hat vor 2 Wochen aufgehört zu schlagen, Jens Becher. Das macht betroffen, das macht traurig, macht Vergänglichkeit bewusst und schürt wohl auch Zuversicht. Sicher kennen viele die Texte von Rabindranath Tagore (indischer Philosoph und Dichter, im Jahr 1913 erhielt er den Nobelpreis für Literatur), der sagte: „Wolken schweben aus anderen Tagen in mein Leben, nicht länger, um Regen oder Sturm abzuwerfen, sondern um meinem Sonnenuntergangshimmel Farbe zu verleihen.“
So begann es bei bestem Grillwetter und Bergen leckerster Verführungen, vorzüglich von Danny über Holzkohle veredelt! Danny, vielen Dank! Da wir mit Verspätung begannen, färbte sich der Sonnenuntergangshimmel über uns, in Farbe.
Der bereits 28. Vergleichskampf startete, zuerst wurde die Frage beantwortet, wann denn der erste Vergleichskampf ausgetragen wurde? Ja, am 16. September 1989 in Glauchau, mit einem 7,5:3,5 für unsere Farben und in den Statistiken findet sich sogar noch das Originaldokument von 1989. Damals übrigens an den Brettern mit Kay Kempe, Frank Manthey, Lothar Cipra, Peter Müller, Holger Opp, Mathias Becker, Wilfried Schulz, Sandro Jahn, Frank Leonhardt und Sven Schindler.
Wir waren enorm stark besetzt und nicht nur ich erwartete einen deutlichen Sieg. Weit gefehlt, als hätte da jemand dagegen gesteuert…, von oben?!?
Peter Müller traf auf einen ungewöhnlich friedfertigen Dietmar Nötzel, dafür walzten Alexander und Danny ihre Gegenüber sehenswert. Moritz und Mathias mit ausgeglichenen Partien, Mathias langweilig, dafür hatte Moritz mit leicht besserem Endspiel Läufer gegen Springen und Bauernvorteil, aber es wäre wohl eine Seeschlange geworden. Im Oberhaus der Sachsenligaspieler brillierte nur Marco, der Lutz wenig Chancen lies, auch David zauberte im Endspiel, was jedoch mit viel Können und wohl noch mehr Glück ins Remis gerettet wurde. Frank und Kay irgendwie auf dem falschen Fuß, Kay gegen Peter Nagorny und zur Vergleichskampf-Ehrlichkeit gehört, Peter führt seit vielen Jahren die „Ewige Bestenliste der meisten Punkte“ an, mit großem Abstand und sichtlich verdient!
| Brett | Spieler | Ergebnis | Spieler |
|---|---|---|---|
| 1 | Möller, David | 0,5 : 0,5 | Weigand, Sven |
| 2 | Tänzer, Marco | 1 : 0 | Köhler, Lutz |
| 3 | Kempe, Kay | 0 : 1 | Nagorny, Peter |
| 4 | Knorr, Alexander | 1 : 0 | Pumpa, Jörg |
| 5 | Brand, Moritz | 0,5 : 0,5 | Wegner, Ralf |
| 6 | Müller, Peter | 0,5 : 0,5 | Nötzel, Dietmar |
| 7 | Buschmann, Frank | 0 : 1 | Schaffrath, Elias |
| 8 | Brand, Danny | 1 : 0 | Querner, Maurice |
| 9 | Becker, Mathias | 0,5 : 0,5 | Böhme, Dirk |
| Gesamtergebnis | 5 : 4 | ||


